Nur den Beach-Bällen wurde es warm ums Herz
Der Regen tat der Stimmung beim Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt keinen Abbruch, die Bälle mussten allerdings "gefönt" werden.

Foto © GEPASonne gibt's erst wieder am Samstag
Das Bild hatte Seltenheitscharakter: Unten werkten die Beachvolleyballer in Shorts, oben auf den Rängen wurden Strickmützen und Regenponchos herausgezogen. Der Himmel öffnete seine Schleusen gestern über der Klagenfurter Beachvolleyball-Arena.
Trocken "gefönt".
Oben auf der Tribüne runzelte Spielerbetreuer Robert Nowotny die Stirn: "Der Ball wird immer glitschiger, der Sand noch härter", lautete die Expertise. Was das für die Spieler heißt? "Die Bälle sind aus Leder und saugen das Wasser auf. Gewechselt wird laut Reglement erst nach den Spielen", erklärt Nowotny.
Damit trotzdem immer genug Bälle zur Verfügung stehen, ist man in Klagenfurt auf eine simple, aber effektive Idee verfallen: Die Bälle werden trocken "gefönt". In einem Container unter der Tribüne werden die nassen Spielgeräte gesammelt und vor Heizstrahlern aufgelegt: "Zusätzlich haben wir eine Sauna in der Nähe angemietet - die ist bereits auf konstante 40 Grad eingeheizt", verriet Nowotny.
Hohes Verletzungsrisiko.
Weniger lustig ist der Regen für die Spieler: Sowohl für die Arme (Ballgewicht) als auch für die Beine (harter Sand) bedeutet das schlechte Wetter Überstunden. "Außerdem steigt das Verletzungsrisiko erheblich", sagt Nowotny. Keiner weiß das besser, als Clemens Doppler. Sein Kreuzband riss im Vorjahr ähnlichem Wetter. Gutes Auf- und Abwärmen sind gefragt.
Einem tat der Regen aber keinen Abbruch: der Stimmung im Stadion. Schon um neun Uhr war die Beach-Arena voll, tausende Fans tanzten in den weißen Regenponchos auf den Tribünen.
Samstag
Am Samstag sollte sich das Wetter langsam bessern. Die Hochnebelfelder
lösen sich gegen Mittag auf, danach gibt es Sonnenschein und
milde Temperaturen bis 24 Grad.
Perfektes Finalwetter gibt es am Sonntag mit Temperaturen von bis zu 26 Grad und viel Sonne.














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